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Freitag, 3. August 2012

Sommer auf dem Land

Einladung zu einem Ausflug in die Natur, kein Stress, nur Schönheit und Ruhe. Begleiten sie mich ein Stück bevor der Alltag beginnt. 
Lassen sie uns ein wenig tiefer und bewusster einatmen, riechen, sehen, und fühlen.
Riechen sie den Duft des frischen Heues?
Sehen sie die den Klee am Wegesrand?
Wie sich die Gräser im lauen Sommerwind wiegen?


Wie sich die Maiskolben fast zusehend entwickeln, wie klein und zart die Frucht und wie groß die Pflanzen sind?
Die Ackerkratzdisteln haben sich weiße Wollmützen aufgesetzt,
und die Schafgarbe blüht in herrlichster Pracht,
sie ist ein uraltes Heilkraut und so mancher hat dessen Heilkraft in vergangenen Tagen gespürt. 
Wie anmutig selbst eine Ackerkratzdistel im Sonnenschein wirkt ist unglaublich.
Lassen wir uns nieder und setzen uns ein wenig ins Gras und lauschen den Geräuschen der Natur.
Ein lauer Wind trägt die Samen der Distel davon.
Wir biegen ab zum See und sehen den gleichmäßigen Bewegungen der Wellen zu.
Ein Naturbadestrand sorgt für eine Abkühlung.
Nun mache ich mich auf den Heimweg, in der Ferne wird das Korn geerntet und die Geräusche des Mähdreschers begleiten meinen Weg. 
 In den naturbelassenen Weiden singen die Vögel so laut und froh, als wenn es kein Unglück auf der Welt gäbe. 
Hier wird der Weg etwas enger und schattiger.
Und noch eine letzte Rast, ein tiefes Gefühl des Friedens stellt sich ein.
Über mir die Birkenwipfel,

Die Schönheit ist nicht zu übersehen, oder? 
                       Selbst der abgestorbene Baum in mitten der Sumpfpflanzen macht den Eindruck, als   gehöre er genau dort hin. 
                    "Breitblättriger Rohrkolben",  direkt am Wegesrand,
                                         einfach nur herrlich anzuschauen.

Suweiderich, heißt die schöne kerzenförmig wachsende Pflanze, welche sich im Feutgebiet sehr wohl zu fühlen scheint.
  Mit diesem Bild geht mein Ausflug dem Ende zu,
 zurück zu Angst und Sorge um die Zukunft,
 zurück zu den finanziellen Problemen,
 all den schlimmen Nachrichten aus aller Welt,
 zurück zu Egoismus, Neid, und Hass,
 zurück zu menschenunwürdigem Dasein.
Aber ich habe etwas mitgenommen,
 etwas völlig Kostenloses,
 Wertvolles, 
Unbezahlbares, 
Kraft, Ruhe und Frieden um auszuhalten was mich schmerzt. 


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