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Dienstag, 14. August 2012

Pflaumenernte

Die Pflaumen müssen allmählich vom Baum, was mache ich nun damit. 
Erst mal einen Pflaumenkuchen, 
oder doch besser Konfitüre, 
es ist beides lecker.
erst mal einen Korb mit den Pflaumen füllen und dann sehe ich weiter.






 OK, nun habe ich doch Konfitüre gekocht und den Kuchen?
Den backe ich jetzt.
 Ich bereite einen Hefeteig von 500 g Mehl, 1 Päckchen Trockenhefe,250 ml lauwarmer Milch, 80 g Butter, 100 g Zucker und einem Ei.



 Ich habe mir den Teig ausnahmsweise vom Brotbackautomaten bereiten lassen, es dauert 1,5 

Stunden.



In der Zwischenzeit 
habe ich die Pflaumen gewaschen und entsteint.











 Danach habe ich 250 g Frischkäse mit 2 Eiern, 
100 ml Sahne  und  Zucker nach Geschmack verquirlt.

Der Teig war nun auch fertig und konnte auf das Blech gestrichen werden,  darauf habe ich die Pflaumen verteilt, etwas Zimt darüber gestreut und die Frischkäsemasse über die Pflaumen gestrichen. Um den ersten Pflaumenkuchen  zu einem besonderen Genuss werden zu lassen, verteilte ich oben drauf gehobelte Mandeln.










 Jetzt nur noch im Ofen  bei Mittelhitze, ca 35 Minuten 
backen, und fertig ist der Pflaumenkuchen. 

So und nun lasst es euch schmecken.

Sonntag, 12. August 2012

Öffentliche Verkehrsmittel in privater Hand, Segen oder Fluch?





Öffentliche Verkehrsmittel in privater Hand, Segen oder Fluch?


Fange ich mal mit Segen an. 
Für wem genau ist dieser Schritt ein Segen gewesen?
Für die Staatsschulden, die Politiker, welche sich für die großartige Idee feiern lassen ?
Für die neuen  Besitzer, die Gewinne einfahren?
Oder etwa für die Bürger der Deutschlands? Alle Bürger, welche vor dem Gesetz alle gleich sind?

Für den Bürger ist die Privatisierung öffentlicher Verkehrsmittel ein Fluch. 
Was man vor ein paar Jahren noch in Schulbüchern lesen konnte ist längst überholt. In einem Wirtschaftskunde-Buch, herausgegeben im August 2003 findet man unter dem Begriff "Soziale Marktwirtschaft" mehrere Punkte, welche die Marktwirtschaft sozial machen.
Beispielsweise die Wettbewerbspolitik, Strukturpolitik und Öffentliche Unternehmen. Unter Öffentliche Unternehmen kann man Folgendes nachlesen:
"Damit die Bevölkerung gleichmäßig mit wichtigen Gütern und Dienstleistungen versorgt wird, werden diese häufig von öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen angeboten. 
Beispielsweise würde ein privater Verkehrsbetrieb jede unrentable Strecke im Personenverkehr sofort einstellen."
Wird der das Soziale immer mehr abgeschafft oder unsozial?
Kann man in Zukunft damit rechnen, dass weitere Öffentliche Unternehmungen in Private Hand übergehen? 
Beispielsweise Wasserwerke, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser?
Wie sozial ist Deutschland, eines der reichsten Länder der Welt? 
Landleben im Sozialstaat Deutschland
Wie ist es heute, wenn man selbst oder die Kinder mal ins Kino möchten, zum Sport oder ins Theater, oder nur mal  Freunde treffen? 
Wenn Benzin nicht mehr erschwinglich ist und die Literpreis-Schmerzgrenze längst überschritten ist.


Schon heute ist es für Dorfbewohner nicht möglich ohne Auto am kulturellen Leben teilzunehmen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nur Wochentags, und auch nur 1mal in die Stadt und 1 mal zurück.
Sie mussten ja privatisiert werden, damit unrentable Strecken gestrichen werden.
Eingesperrt im eigenen Land? Oder besser eingesperrt auf dem Land. 
Eingesperrt im eigenen Dorf? Stimmt nicht?
Bei den Kraftstoffpreisen sind Kinder im jugendlichen Alter sehr wohl eingesperrt und eingeengt. Wenn Eltern sich nicht leisten können in die 30 km entfernte Stadt zu fahren um ihren Kindern ein wenig Kultur zu ermöglichen, ist das in meinen Augen, alles andere als Sozial. Im harz 4 Budget ist Auto oder Verkehrsmittelbenutzung über weitere Fahrstrecken nicht einbezogen.
Den Landbewohnern bleibt nur kulturell in die reichlich vorhandene "Ferne" zu sehen. 











Wie war es denn damals in der DDR mit dem Eingesperrt sein?
Die Mauer war wohl außen herum, um die DDR und schön und richtig war es nicht, aber so eingesperrt wie viele es heute sind, waren wir nicht. 
Busse und Züge fuhren, zu bezahlbaren Preisen, zu fast jeder Zeit, Überall hin.
Im Landesinneren der DDR konnte man sich ohne Auto immer und überall hin bewegen, es fuhren Busse und Züge in alle Richtungen und aus jedem Dorf.
Die Fahrpreise wurden vom Staat subventioniert und waren für jeden Bürger erschwinglich.  
Waren die Busse und Züge luxeriös? 
Nein und das mussten sie auch nicht, besser ein schäbiger Bus fährt in die Stadt , als keiner.
Wenn ich die Dorfbewohner fragen würde, ob es wichtig ist, wie der Bus aussieht, der an den Wochenenden in die Stadt fährt, so kenne ich die Antwort.
Wichtig ist, dass ein Bus fährt und der Fahrpreis für jeden erschwinglich ist. 
Hinzu kommt, dass in jedem Dorf ein Kaufladen war, in dem ältere und kranke Menschen sich, zu den gleichen Preisen wie in der Stadt, versorgen konnten. 







Donnerstag, 9. August 2012

Zwiebelkuchen für Feinschmecker / Onion for gourmets,


Heute werde ich mein Zwiebelkuchenrezept veröffentlichen. Wenn ich depressiv bin, gehe ich in die Küche und lass meine Stimmung an den Zutaten, welche mir zwischen die Finger kommen aus. 
Ich bereite also einen Backpulverteig aus 400 g Mehl, 3 Eiern, Backpulver, Kräutern, etwas Salz und 250 g Frischkäse. 
Im Anschluss streiche ich ihn auf ein Backblech. 
                       Je nach dem,  was ich zur Verfügung habe, überstreiche ich den Teig mit Ketschup, Zigeunersoße oder einer anderen Soße.
                                         Darauf verteile ich Zwiebelringe,
Champions, oder ein anderes Gemüse wie   Paprika oder Zucchini
                            Um den Geschmack des Kuchens zu verfeinern, belege ich den Kuchen mit dünnen Salamischeiben oder Schinken.
     Und zu guter letzt streue ich Reibekäse oben drauf  und 
 dann bei Mittelhitze 30 Minuten backen 
Fertig und jetzt geht es mir auch schon viel besser. 
Guten Appetit!

Mittwoch, 8. August 2012

Gefüllte Puddingkuchen













Aus 500 g Mehl ,

100 g Zucker, 70 g Butter und 250 ml Milch 












  und Trockenhefe einen Teig bereiten,

     15 Minuten gehen lassen und in der Zwischenzeit,

 von einem 3/4 Liter Milch, Zucker und 2 Päckchen Vanillepudding einen Pudding kochen,
     Dem Teig ein Ei, und Aroma hinzu geben, durcharbeiten   und 60 Minuten gehen lassen. 
         Schokostreusel aus 2 Päckchen Schokoladenpudding,
 80 g Butter und 100 g Zucker
 und 150 g  Mehl herstellen.

        Teig, Pudding, Konfitüre und Streusel übereinander schichten und
                   bei 180 °C, ca 25 Minuten backen.

Schön platzieren und verspeisen.
Die Puddingkuchen hatten eine sehr kurze  Überlebensdauer, woraus sich schließen lässt, dass sie gut geschmeckt haben. 

Freitag, 3. August 2012

Sommer auf dem Land

Einladung zu einem Ausflug in die Natur, kein Stress, nur Schönheit und Ruhe. Begleiten sie mich ein Stück bevor der Alltag beginnt. 
Lassen sie uns ein wenig tiefer und bewusster einatmen, riechen, sehen, und fühlen.
Riechen sie den Duft des frischen Heues?
Sehen sie die den Klee am Wegesrand?
Wie sich die Gräser im lauen Sommerwind wiegen?


Wie sich die Maiskolben fast zusehend entwickeln, wie klein und zart die Frucht und wie groß die Pflanzen sind?
Die Ackerkratzdisteln haben sich weiße Wollmützen aufgesetzt,
und die Schafgarbe blüht in herrlichster Pracht,
sie ist ein uraltes Heilkraut und so mancher hat dessen Heilkraft in vergangenen Tagen gespürt. 
Wie anmutig selbst eine Ackerkratzdistel im Sonnenschein wirkt ist unglaublich.
Lassen wir uns nieder und setzen uns ein wenig ins Gras und lauschen den Geräuschen der Natur.
Ein lauer Wind trägt die Samen der Distel davon.
Wir biegen ab zum See und sehen den gleichmäßigen Bewegungen der Wellen zu.
Ein Naturbadestrand sorgt für eine Abkühlung.
Nun mache ich mich auf den Heimweg, in der Ferne wird das Korn geerntet und die Geräusche des Mähdreschers begleiten meinen Weg. 
 In den naturbelassenen Weiden singen die Vögel so laut und froh, als wenn es kein Unglück auf der Welt gäbe. 
Hier wird der Weg etwas enger und schattiger.
Und noch eine letzte Rast, ein tiefes Gefühl des Friedens stellt sich ein.
Über mir die Birkenwipfel,

Die Schönheit ist nicht zu übersehen, oder? 
                       Selbst der abgestorbene Baum in mitten der Sumpfpflanzen macht den Eindruck, als   gehöre er genau dort hin. 
                    "Breitblättriger Rohrkolben",  direkt am Wegesrand,
                                         einfach nur herrlich anzuschauen.

Suweiderich, heißt die schöne kerzenförmig wachsende Pflanze, welche sich im Feutgebiet sehr wohl zu fühlen scheint.
  Mit diesem Bild geht mein Ausflug dem Ende zu,
 zurück zu Angst und Sorge um die Zukunft,
 zurück zu den finanziellen Problemen,
 all den schlimmen Nachrichten aus aller Welt,
 zurück zu Egoismus, Neid, und Hass,
 zurück zu menschenunwürdigem Dasein.
Aber ich habe etwas mitgenommen,
 etwas völlig Kostenloses,
 Wertvolles, 
Unbezahlbares, 
Kraft, Ruhe und Frieden um auszuhalten was mich schmerzt.