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Montag, 10. September 2012

Von der Geschwindigkeit der Zeit

Ich bin seit über einem Jahr zu Hause und habe mich noch nicht einmal gelangweilt, wie ist das nur möglich?
 Immer ist irgendetwas zu erledigen und ich komme einfach nicht dazu,  mich um mich Dinge zu kümmern,  die ich schon immer machen wollte wenn ich einmal zu Hause bin. 
Ich bin noch nicht einmal im Rentenalter.
Mein Tag ist so verplant und ich habe langsam so ein Gefühl, ich organisiere ihn nicht richtig.
Die Zeit vergeht in rasendem Tempo.
Jeden Morgen klingelt 6,00Uhr mein Wecker und ich wecke meine Pflegetochter, mache Frühstück, schicke sie in die Schule, mache mir einen Tagesplan und arbeite ihn ab.
Auf einmal ist schon Mittag, ich habe mein Pensum, fast geschafft und die Uhrzeit spielt verrückt, denn es ist schon 15,30 Uhr.
 Mein Schulkind kommt nach Hause und fordert meine Zeit. 
Am Wochenende sollte auch noch gegrillt werden und die Wünsche, was auf den Grill soll, gingen bei mir ein.

                             Die Kohle angezündet und das Grillgut aufgelegt,
          und die zeit verging noch schneller als sonst.































 Die Sonne geht unter und am Abend bin ich so ausgepowert,


 so müde und matt, 










dass ich nur noch am PC einen Post verfasse und ins Bett falle. 
Das kann es doch nicht sein, oder?
Wie habe ich das nur geschafft, als ich noch 9 Stunden täglich in der Schule war?


Wer hat die Zeit verhext? 
Oder ist es einfach nur das Alter, welches es nicht erlaubt so flink wie damals zu sein?





Oder ist es einfach zu viel, allein mit den Gebrächen eines alten Gemäuers, einem autistischen Sohn und einem pubertierendem Mädchen, fertig zu werden? 







 Für alle Leser die finden ich gebe von mir zu viel Preis und  mache zu viele Angaben ungeschützt, als  Frau.
  Alle Angaben mit " Gewehr " 








Sonntag, 26. August 2012

Renovierung, selbst ist die Frau






Mein Sorgenkind der Keller ist nun bald renoviert. 
Das war der Eingang vorher,
















 und so sieht es heute aus,
fast fertig. 













so sieht es jetzt aus, auch fast fertig.
Leider kann ich nicht weiter machen, da mir die Kraft ausgegangen ist und mir alle Knochen schmerzen, die Hände sind blutig und wund, der Rücken schmerzt und die Materialien für die Renovierung, welche alle samt zusammengesucht sind, neigen sich ihrem Ende. 
Ich werde alle Reste an Fliesen und Farbe noch verarbeiten, sobald es mir besser geht. Die andere Hälfte des Kellers ist dann im nächsten Jahr an der Reihe.
Die Heimwerkerin kann nicht mehr und ich ziehe meinen Hut vor allen Menschen , welche sich Maurer, Fliesenleger oder Maler nennen. 
Meine Hochachtung!


















Und so sah die Treppe zum Keller vorher aus und











Samstag, 18. August 2012

Der Keller


In meinem Keller ist eine Fensterscheibe zerbrochen und ich glaube ich muss etwas unternehmen. 
Der Fensterrahmen zerbröselt und ist durchlöchert, da haben  die  Holzwürmer ganze Arbeit geleistet.   




Im letzten Winter stand das Grundwasser etwa 70 cm hoch, die Wände sind feucht und alles rostet oder schimmelt. 



Die Abflussrohre sind so sinnig verlegt, dass ich nicht einmal richtig an das kaputte Fenster komme. 


Da sieht man den Schaden, ich dachte, neue Scheibe einsetzen und fertig, aber der Rahmen ist auch hinüber, 




Die andere Hälfte des Kellers sieht auch nicht besser aus.
Aber ich weiß nicht wie oder was ich machen soll. 




Das Fenster auf der Seite ist auch total kaputt, zerrostet, aber die Scheiben sind noch OK. 
Ich werde mich an dem anderen Fenster versuchen.

Das hält wirklich nicht mehr lange.



Ist ja nur der Keller und zugeschaut habe ich schon, wie man ein Fenster einsetzt. 
Ich fahre in den Baumarkt und kaufe erst mal ein Fenster und was ich sonst noch benötige.
Hoffentlich schaffe ich den operativen Eingriff in mein Haus. 
Wenn nicht, kann ich ja noch Bretter da vor nageln.





Dienstag, 10. Juli 2012

Ein Tag Sommerurlaub

Zirka 200 km in nordwestlicher Richtung über Berlin liegt Altruppin.
Dorthin soll mein Weg mich führen und meiner Verwandschaft und mir ein Wiedersehen bescheren.
Ein typischer Autobahnrastplatz.
Einladende Störche, anstatt einen Spielplatz.
Sind Kinder nur für die Statistik erwünscht?
Ich bin am Ziel meiner Reise.

Hier sind viele Häuser verfällen.

Hier fließt der Rhin in den Möllensee.
Und wieder ein leeres Haus.


Die alte Eiche in  Altruppin.
Der Hinterhof

Wunderschöner Mohn, den nehme ich mit.

Maulbeeren sind so süß und lecker und dazu noch hübsch an zu schauen. 

Hier noch ein schöner Blumengruß.


So und nun ab in den Wald in die Heidelbeeren. 
Es ist schön im Wald.

Sind die Beeren lecker?
Fleißig, fleißig.

So, nun ist erst mal Schluss, den Rest meiner Reise erzähle ich später. 

Sonntag, 24. Juni 2012

Was tun sprach Zeus....


Was tun, wenn es seit geraumer Zeit in meinem Haus fröhlich vor sich hin schimmelt?
Richtig, Diagnose erstellen.
Woher kommt die Feuchtigkeit und wie mache ich dem ein Ende?
Das Dach ist mit Dachpappe gedeckt und ich hatte im letzten Sommer schon einen Anstrich aufgebracht. 
Leider hat es nicht viel genutzt und nun stehe ich wieder vor dem Problem.
Mein Sohn ist Autist, hat Höhenangst und kann mir leider nicht helfen. 
Meine Pflegetochter hat keine Lust und ich kann sie nicht zwingen. 
Mein Konto ist, seit mein Gatte vor 2 Jahren auszog um das Fürchten zu lernen, leer. 
Es hilft alles nichts, einen Handwerker kann ich mir nicht leisten und so muss ich wohl oder übel, selbst auf die Leiter und neue Dachpappe aufbringen.
"Selbst ist die Frau" 
Ich weiß gar nicht wie ich es geschafft habe aber es ist vollbracht und noch vor dem Regen. 
Wieso läuft der Regen nicht ins Regenfass UND WARUM WIRD DIE WAND SCHON WIEDER FEUCHT? Nicht verzweifeln vielleicht ist der Ablauf verstopft. Mein Sohn muss mir die Leiter halten und ich sehe mir das gleich nach dem Regen an. 
So etwas habe ich noch nicht gesehen, der Ablauf von der Dachrinne war total mit Erde verstopft und das Wasser drückte in die Wand. 
Wie ist die Erde bloß auf das Dach gekommen?


 Na egal, Hauptsache ich kann den Eingangsbereich entschimmeln.
Gesagt, getan, erstmal den Schimmel entfernt, dann die alte Tapete ab und fröhlich drauf los gestrichen.



Wenn ich nur nicht diese Rückenschmerzen hätte, die mich wahnsinnig machen. 









Aber es ist nur eine Volkskrankheit, habe ich gelesen. hat wohl jeder Dritte und ich bin leider die Nummer drei.




So, alles geschafft.
Dieses mal konnte ich mir helfen, hoffentlich hält das Dach noch so lange ich lebe.
Ich hasse es, wenn es reinregnet.