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Dienstag, 19. März 2013

Im Märzen der Bauer... ,Marches in the farmer ...









Wer sollte auf den Stühlen sitzen? 
Schnee?
Nee! 

 Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt
er schiebet ganz fleißig den Schnee an den Rand.
Er regt seine Hände früh Morgens bis spät und 
hofft das der Winter nun endlich mal geht.

Er hofft auf den Frühling, will eggen und sähn
doch dieser Winter will leider nicht gehn.
Auf Winter folgt Sommer, kein Frühlingsgeläut
Wed Bauer noch Rösslein, darüber sich freut.



































Warten auf wärmere Zeiten?

























Montag, 11. März 2013

Frühlingsschnee


Ein Gedicht von:
Geibel, Emmanuel  (1815-1884

Und dräut der Winter noch so sehr
Mit trotzigen Gebärden,
Und streut er Eis und Schnee umher,
Es muß doch Frühling werden.
Und drängen Nebel noch so dicht 
Sich vor den Blick der Sonne, 
Sie wecket doch mit ihrem Licht 
Einmal die Welt zur Wonne.


 Blast nur ihr Stürme, blast mit Macht,
Mir soll darob nicht bangen,
Auf leisen Sohlen über Nacht,
Kommt doch der Lenz gegangen.


 Da wacht die Erde grünend auf,
Weiß nicht, wie ihr geschehen,
Und lacht in den sonnigen Himmel hinauf,
Und möcht vor Lust vergehen.


Sie flicht sich blühende Kränze ins Haar
Und schmückt sich mit Rosen und Ähren,
Und läßt die Brünnlein rieseln klar,
Als wären es Freudenzähren!

Drum still, und wie es frieren mag,
O Herz, gib dich zufrieden,
Es ist ein großer Maientag
Der ganzen Welt beschieden.

 Und wenn dir oft auch bangt und graut,
Als sei die Höll' auf Erden:
Nur unverzagt auf Gott gebaut,
Es muß doch Frühling werden.





Wo bleibt der Frühling? 


März-Schnee 2013 




Schneekrokusse 
Glatteis 


Neuschnee am 11.08.2013  

Schneeblumen im März

Am Fenster


Montag, 17. Dezember 2012

Vorweihnachtliches




   









       Geschänkekärtchen basteln bei Weihnachtlicher Musik macht irgendwie froh,
                        und hilft natürlich sparen.
                          Gut, schön sind sie nicht, aber sie erfüllen ihren Zweck
darauf kommt es an. 

"Der Stern von Wilhelm 




Hätt' einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Zum Advent

Einen frohen Adventsonntag!


Weihnachtsdekoration bei meiner kleinen Schwester entdeckt.

          Engel und Räuchermännchen hübsch an zu sehen. 
    Aus jedem Winkel schaut Weihnachtliches hervor.

  
         Ein selbst gebastelter Kranz.

 Die Räuchermännchen sehen so fröhlich aus, dass einem ein unwillkürliches Lächeln über das Gesicht fährt.

Und wieder zu Hause?  
     Ein Engelchen im Schnee, allein und winzig klein,
          mit schmutzigem Näschen,
                                 mitten im Schnee, 
                     unscheinbar, 
                     verloren in der großen Welt,
            weiß noch nichts von Macht, Habgier und   Geld.

Dienstag, 4. Dezember 2012

Erster Schnee


Der  Winter
von Mascha Kaleko
Die Pelzkappe voll mit schneeigen
Tupfen,

behäng` ich die Bäume mit hellem
Kristall.

Ich bringe die Weihnacht und bringe
den Schnupfen,

Silvester und Halsweh
und Karneval.

Ich komme mit Schlitten aus Nord
und Nord-Ost.

- Gestatten Sie: Winter.
Mit Vornamen:
Frost.




Alles still!

Alles still! es 
tanzt den tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht -
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht.

Theodor Fontane (1819-1898)